Die Menschen in diesem Blog und meinem Leben (Stand: 09/2020)

Eine Übersicht über die wichtigen Menschen in diesem Blog und meinem Leben, sie wird immer mal wieder geändert und aktualisiert.

Ich werde natürlich versuchen, alle so zu beschreiben, dass man sie im Leben da draußen nicht wieder erkennt. Ich habe das absolute Glück, viele außergewöhnliche Menschen in meinem Leben zu haben, alles Spinner im positivsten Sinne des Wortes.

Die Reihenfolge ist chronologisch.

Die Familie

Oh Gott. Das ist ein schwieriges Thema, schmerzhaft und kompliziert. Meine Großeltern sind alle schon tot, mütterlicherseits habe ich sie leider gar nicht mehr kennen gelernt. Zu meinem Vater habe ich den Kontakt seit mehr als einem Jahrzehnt abgebrochen, meine Mutter, die auch meine beste Freundin war, ist leider schon gestorben. Zu meinen diversen Onkeln und Tanten sowie deren Kindern habe ich leider auch keinen Kontakt. Die Seite meines Vaters ist…. schwierig, da sind alle mehr oder weniger traumatisiert und nicht wirklich sozial begabt.

Mein großer Bruder ist da, aber wir sehen uns leider sehr selten, weil meine Schwägerin mich nicht leiden kann. Ich bin früher mit ihr sehr gut ausgekommen und weiß auch nicht, was da passiert ist. Sie hat mehrere Gesprächsangebote von mir ausgeschlagen, dazu noch ein massives Alkoholproblem, das macht es nicht einfacher. Inzwischen haben wir uns stillschweigend darauf geeinigt, dass ich mich mit meinem Bruder und meiner Nichte alleine treffe. Das ist zwar selten, aber immer sehr schön und entspannt.

Meine Taufpatin, eine gute Freundin meiner Mutter, ist auch noch sehr präsent. Schon älter, aber sie hat es faustdick hinter den Ohren. Wir lachen viel miteinander und ich geniesse es immer sehr, wenn ich bei ihr zu Kaffee und Kuchen eingeladen werde. Keine backt so phantastisch wie sie, keine lacht so dreckig wie sie.

Mein Ersatz-Papa ist mir sehr wichtig. Ein Ex meiner Mutter, der mir (und ihr…) in meinen Teenager-Tagen beistand. Die beiden haben es geschafft, ihre Beziehung als Freundschaft zu erhalten und wir haben das alle immer sehr genossen. Er hat auf meiner Hochzeit mit mir Walzer getanzt, er hat meinen Ex-Mann liebevoll als Sohn begrüsst und sich für uns gefreut (mein Vater hat einen Stuhl durch das Zimmer geworfen und ist im Bad verschwunden…). Er nimmt mich einfach so, wie ich bin und findet fast alles toll, was ich mache. Ein richtiger Papa eben…..

Meine nicht vorhandene Kernfamilie führt manchmal dazu, dass ich an den typischen Familientagen alleine bin und hin und wieder auch sehr mit dem Selbstmitleid hadere.

Aber auch das wird besser, alhamdulillah.

Der Ex-Mann

Wir haben uns 2016 getrennt, nach 12 gemeinsamen Jahren. Schon unser erstes Treffen war völlig absurd und herrlich gaga. Wir hatten eine sehr schöne Zeit miteinander, sind viel gereist, haben viel erlebt, haben uns viel gegenseitig gezeigt und gelehrt. Er war mein Fels in der Brandung, der Chaot meines Lebens, herrlich unberechenbar, neugierig und dickschädelig. Selbst nach 12 Jahren hat er mich immer noch überraschen können und es gibt bis heute keinen Mann, der mich mehr zum Lachen bringt.

Eine Zeitlang sagte ich immer, dass er die Liebe meines Lebens war. Heute formuliere ich es anders: Er ist eine der großen Lieben meines Lebens und bisher die längste und tiefste.

Nach der Trennung war natürlich erstmal lange Pause, wir hatten danach eine Zeitlang eine sehr tiefe und intensive Freundschaft, die er aber zwischendurch mal wieder auf Eis gelegt hat, wegen meines Lebenswandels. Momentan nähern wir uns wieder an, wir sind beide sehr froh darüber.

Die Seelenschwester

Kennengelernt durch den Ex-Mann, auch das wieder eine absolut schräge Situation. Eine sehr reflektierte und reife Persönlichkeit, mit der ich aber trotzdem so lachen kann, dass uns die Tränen herunter laufen. Wir sind grundverschieden (sie die „Tussi“, ich der „Hippie“ – damit spielen wir auch sehr gerne).

Gebildet, selbstständig, tough, religiös, beherrscht, aber ein Genussmensch durch und durch. Es gibt kaum Menschen, mit denen ich so entspannt Zeit verbringe wie mit ihr. Wir kennen unsere tiefsten Tiefen und höchsten Höhen, wir können so vertieft reden, dass wir nichts mehr mitbekommen, können die Nacht durch lachen, tanzen, aber auch im Sema drehen und völlig in Ekstase Mantren rezitieren.

Ich bin unglaublich stolz darauf, dass sie mich zu ihrem engen Kreis zählt und habe sehr viel durch sie gelernt, bin gerne mit und bei ihr und vertraue ihr absolut.

Die Lehrer

Mein Sufi-Lehrer, mein Scheich, der schon in die andere Dimension gegangen ist.

Eine wunderbare Sufi-Scheicha, die mich mit ihrem Temperament, ihrem Lachen, ihrer Weisheit und ihrer Feinfühligkeit immer wieder beeindruckt. Diese Frau ist ein Phänomen.

Meine Yoga-Lehrerin, die mich überhaupt auf die Yoga-Lehrer-Ausbildung gebracht und geschickt hat.

Schatzi oder Zauberfee

Die Namen wird er lieben….

Ich hatte noch nicht viel Erfahrung im BDSM, als wir uns kennen lernten. Von Anfang an waren wir humortechnisch auf einer Wellenlänge, haben uns geneckt, gelacht, gerne getanzt miteinander und ja, hatten „etwas“. Keine feste monogame Beziehung, aber mein erster tieferer Kontakt mit BDSM, mehr als eine Spielbeziehung. Das verlief ziemlich dramatisch im Sande, wir wollten aber beide den Kontakt nicht aufgeben, weil wir uns als Menschen sehr schätzen. Und da stehen wir momentan auch: Eine sehr enge Freundschaft voller Loyalität, Da-Sein, helfen, lachen, kuscheln, necken. Aber doch platonisch. Irgendwie. Der Mann für Ringkämpfe, Gartenarbeit, zum Yoga-Tuch aufhängen und gemütlich Zeit verbringen.

Inzwischen wohnen wir zusammen in einem Haus, auf Twitter findet man uns unter #GagaKommune.

Die Yoga-Schwester

Eine wunderbare Frau, die ich – genau – bei der Yoga-Lehrer-Ausbildung kennen lernen durfte. Von Anfang an Liebe auf den ersten Blick, seitdem teilen wir Frühstück, Kaffee, Matte, Stifte und Blöcke, Notizen, Frust und Lust. Für uns beide ein absolutes Geschenk. Eine Frau, die gebildet ist, Rumi in der Originalsprache rezitiert und 5 min später durch den Raum brüllt „slap my ass and call me your bitch!“

Mehr muss ich glaube nicht dazu sagen….. :o)

Rigger meines Herzens

Meine erste Reaktion auf ihn war, mich rückwärts an ihn lehnen zu wollen. Da habe ich noch nicht mal gewusst, wie er aussieht – für mich mehr als untypisch, gegen ihn hatten meine üblichen Schutzmechanismen keine Chance. Von Anfang an sehr intensiv, offen, fesselnd (haha), abenteuerlich, spannend, hartnäckig, liebevoll, fordernd, fördernd. Mein erster Rigger, meine erste D/S-Beziehung. Hinterlässt Spuren in Seele, Herz und Körper. Keinem anderen Mann habe ich so oft gesagt, dass er ein Scheißkerl ist und dass er mir weh tun soll. Kein anderer hat mich so herausgelockt, manchmal auch gezerrt, mich selber ans Tageslicht geholt, mich liebevoll aufgefangen, mir mit unserer Beziehung viel Sicherheit geschenkt.

Wir waren eine Herausforderung füreinander. Partner, Dom und Sub, Mann und Frau, Rigger und Bunny und vieles mehr. Er hat viele Facetten, genervter Geschäftsmann, sadistischer Dom, konzentrierter Rigger, leidenschaftlicher Mann, polyamorer Liebhaber, türkisch Schlager singend im Auto, lachender und alberner Kerl…

Er hatte unsere gemeinsame Reise beendet und sich anderen Ufern zugewandt und zeigte dabei eine Kälte, die mich nicht überraschen sollte, es aber natürlich trotzdem tat. Zwischendurch haben wir uns hin und wieder gesehen und auch miteinander gefesselt. Das Fesseln war trotz allem sehr innig, sinnlich, erotisch, nahe und wunderschön, ich kann mich bei ihm immer noch fallen lassen – auch deshalb, weil ich weiß, dass er meine Grenzen akzeptiert. Aber seine negative Einstellung zu meinem Switcher-Dasein und fast allem, was ich so tue, halte ich schlicht nicht mehr aus – und muss mir das nicht mehr geben. Er hat nochmals versucht, Kontakt aufzunehmen, ich mag aber einfach nicht mehr, er ist mir zu negativ geworden, zu egoistisch, zu sehr auf die Jagd und zu wenig auf die „Beute“ fixiert. Es geht nur noch um das Erlebnis, nicht mehr um den Menschen. Das können andere gerne mitmachen, ich bin mir dafür zu schade.

Die Vögelchen

Ich bin auf Twitter gelandet und habe dort tolle, offene, verrückte und liebevolle Menschen kennengelernt. Als Rudel, als DM-Gruppe, als verrückte Kontakte zwischendrin…..

Ihr wisst schon, wen ich meine. Danke!

Der Russe

Seit Februar 2019 dabei und…. puh. Ein Mann, der mir sehr wichtig ist und einen großen Platz in meinem Leben und Herzen hat. Wir öffnen uns beide immer mehr für- und miteinander, wir locken uns aus unseren jeweiligen Schneckenhäusern mit einer Leichtigkeit, die uns beide überrascht.

Er ist belesen, humorvoll, ein Genießer in jeder Hinsicht, lacht sehr gerne und viel, intelligent, liebevoll, emphatisch, interessiert, neugierig, verspielt, poly, offen… Ach. So vieles, was ich mir immer gewünscht habe und was er hat. Und das Schöne: Ihm geht es genauso wie mir.

Wir sind beide Switcher, entdecken viel Neues und Altes miteinander, fangen uns gegenseitig auf, lachen und reden sehr viel, mögen beide Körperkontakt, liebe die Herausforderung, die wir füreinander auch sein können.

Inzwischen wohnen wir zusammen, mit Schatzi in einem Haus, teilen vieles, aber nicht alles.

Er ist das größte Geschenk, das 2019 mir gemacht hat. Dieser verrückte Kerl hat mir einen Heiratsantrag gemacht, die Reise geht also weiter. Ich liebe Dich….

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